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Hyaloronsäuretherapie zur Behandlung von Arthrose

Gelenke haben die Funktion, eine bewegliche Verbindung zwischen verschiedenen Knochen herzustellen. Die Knochenenden sind normalerweise mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Zwischenraum befindet sich eine zähflüssige, elastische Flüssigkeit, die das Gelenk "schmiert" und für reibungsfreie Bewegungen sorgt. Diese Gelenksflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) enthält Hyaloronsäure und schützt so die Knorpelschicht der Knochen vor Verschleiß, Weiterlesen...

„Extrakorporale Stosswellentherapie” (ESWT)

Extrakorporale Stosswellen sind hochenergetische Schallwellen, die von einem medizinischen Gerät erzeugt werden, die stark gebündelt auf den Behandlungspunkt gerichtet werden. Die genaue Kenntnis der Anatomie ist die wichtigste Voraussetzung für einen Therapieerfolg. Weiterlesen...

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine mehr als 3000 Jahre alte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die sich über Jahrtausende bewährt hat und zu einer wertvollen Ergänzung und Bereicherung der westlichen Medizin geworden ist. In der Behandlung von Schmerzen und chronischen Gelenkserkrankungen ist die Akupunktur mittlerweile kaum noch wegzudenken. Weiterlesen...

Komplexe Fußoperationen

 

Fußchirurgie

Ein zunehmender Anteil der Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder hat Beschwerden an den Füßen. Die meisten Probleme lassen sich ohne Operation zumindest verbessern oder auch beseitigen: durch Einlagen, angepasstes Schuhwerk, Polsterungen und eine gezielte Krankengymnastik. Bei einigen Erkrankungen ist allerdings doch ein operativer Eingriff notwendig. Ziel der Operation ist es, die gestörte Funktion des Fußes wiederherzustellen, um damit die Schmerzen, wenn nicht zu beseitigen, zumindest zu lindern. Kosmetische Gründe zu einer Operation stellen nur in Ausnahmefällen einen Grund dar. Bis vor 20 Jahren war die Fußchirurgie der sogenannte Stiefsohn der Orthopädie. Mittlerweile, aufgrund der neuen physiopathologischen Erkenntnisse, hat sich die Fußchirurgie deutlich entwickelt. Die Zahl der Operationen ist mittlerweile um circa 137 gestiegen. Das zeigt auf der einen Seite, dass noch keine ideale Operation erfunden ist, auf der anderen Seite zeigt das, dass sich die Operationen dem Fuß anzupassen versuchen. Im Grunde genommen sind die meisten Probleme durch sogenannte Großzehenballen verursacht, sowie Großzehengrundgelenksarthrose auf der einen Seite und die Hammerzehen, Krallen- oder Klauenzehen. Unter einem Großzehenballen (Hallux valgus) versteht man eine Abweichung des Großzehengrundgelenks nach kleinzehwärts. Die Fehlbelastung des Fußes führt zu einer Aufspreizung zwischen den beiden ersten Mittelfußknochen und damit zum Heraustreten des ersten Mittelfußköpfchens. Nicht eine Knochenanlagerung, sondern das herausgetretene Mittelfußköpfchen bildet den Ballen. Je nach Ausprägungsgrad kommen verschiedene Operationen zur Anwendung. Es wird unterschieden zwischen einer leichten, mittelschweren und schweren Form. In leichter und mittlerer Form wird meistens eine sogenannte distale Osteotomie durchgeführt. In einer schweren Form ist der Ballen so stark ausgeprägt, dass eine Umstellung des ersten Mittelfußknochens im Basisbereich notwendig ist. Wenn der Ballen auch mit einer ausgeprägten Verschleißerscheinung an dem Großzehengrundgelenk verbunden ist, ist manchmal auch die Versteifung des Großzehengrundgelenks notwendig. Mitunter ist auch eine sogenannte Versteifung zwischen dem ersten Strahl des Mittelfußknochens und des ersten Fußwurzelknochens, die sogenannte Lapidus-Arthrodese, notwendig.

Nachbehandlung: Bei der Korrektur der einfachen und mittelschweren Form ist meist eine rasche Vollbelastung möglich. Stützen und ein spezieller Schuh sind meist für 3 bis 4 Wochen erforderlich. Nach Abschluss der Wundheilung beginnt die Krankengymnastik, wenn dies erforderlich ist. Nach Rückgang der Schwellung, nach ca. 6 bis 12 Wochen, ist es wieder möglich, einen normalen Schuh zu tragen. Bei den Hammerzehen, Krallenzehen oder Klauenzehen handelt es sich um eine Fehlstellung der Zehen mit einer Beugung im Mittelgelenk und einer wechselnden Stellung im Grund- und Endgelenk. Durch den Druck des Knochens unter der Haut kommt es zur Ausbildung von schmerzhaften Hornschwielen und zeitweilig entzündetem Schleimbeutel über den betroffenen Gelenken. Die Hammerzehen sind oftmals kombiniert mit einer Ballenfehlstellung. Bei der operativen Behandlung der Hammerzehe wird das Köpfchen des Grundgliedes entfernt. Die dann korrigierte Stellung wird durch einen Draht stabilisiert, der meist nach 3 bis 4 Wochen wieder entfernt wird. Abhängig von der Art der Fehlstellung ist auch eine Korrektur im Endgelenk und am Grundgelenk erforderlich. Die Nachbehandlung ist meist mit Vollbelastung im sogenannten Vorfuß-Entlastungsschuh möglich. Nach Entfernung der Drähte aus den Zehen, nach 3 bis 4 Wochen, können weiche Schuhe getragen werden. Die Schwellneigung ist unterschiedlich und kann mehrere Wochen bis Monate andauern.

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