Die Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
hat heute einen festen Platz in der bildgebenden Diagnostik von Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Sie wird zur Darstellung von Weichteilen (Muskeln, Sehnen, Bänder, Sehnenscheiden...) und Gelenken eingesetzt. Besonders eignet sich das Verfahren zur Abklärung von Schulterbeschwerden und zum Erkennen von Muskelfaserrissen und tiefergelegenen Blutergüssen. Der große Vorteil dieser Untersuchungsmethode ist die Möglichkeit der dynamischen Untersuchung, und kann uns so Informationen zu Gelenkfunktionen und eventuellen Störungen geben. Bei Säuglingen können schon im Frühstadium angeborene Fehlentwicklungen des Hüftgelenks festgestellt werden.
Die Untersuchungsmethode ist für den Patienten schmerzfrei, mit keinerlei Strahlenbelastung verbunden und unterliegt daher auch keiner Einschränkung bei der Anwendung bei Schwangeren.
Die Röntgenuntersuchung des gesamten Haltungs- und Bewegungsapparates:
- Knochenbrüche
- Arthrose an Gelenken
- Osteoporose
- Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen
- Knochentumore
- Fehlformationen des Körpers (Skoliose, Kyhose etc.)
Nur indirekt können Knorpelveränderungen festgestellt werden. Das konventionelle (MRT) Röntgen kann durch modernere Verfahren wie Kernspintomographie und Computertomographie (CT) zwar ergänzt, aber nicht vollständig ersetzt werden. Im Gegensatz zur CT-Untersuchung entstehen bei einer MRT-Untersuchung keinerlei Strahlenbelastung. Die Nutzen und Risiken einer Strahlenaussetzung werden jeweils abgewogen. Das Risiko einer übersehenen Erkrankung sollte man aber dem der geringen Strahlenbelastung gegenüberstellen.
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