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Hyaloronsäuretherapie zur Behandlung von Arthrose

Gelenke haben die Funktion, eine bewegliche Verbindung zwischen verschiedenen Knochen herzustellen. Die Knochenenden sind normalerweise mit einer Knorpelschicht überzogen. Im Zwischenraum befindet sich eine zähflüssige, elastische Flüssigkeit, die das Gelenk "schmiert" und für reibungsfreie Bewegungen sorgt. Diese Gelenksflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) enthält Hyaloronsäure und schützt so die Knorpelschicht der Knochen vor Verschleiß, Weiterlesen...

„Extrakorporale Stosswellentherapie” (ESWT)

Extrakorporale Stosswellen sind hochenergetische Schallwellen, die von einem medizinischen Gerät erzeugt werden, die stark gebündelt auf den Behandlungspunkt gerichtet werden. Die genaue Kenntnis der Anatomie ist die wichtigste Voraussetzung für einen Therapieerfolg. Weiterlesen...

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine mehr als 3000 Jahre alte Heilmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die sich über Jahrtausende bewährt hat und zu einer wertvollen Ergänzung und Bereicherung der westlichen Medizin geworden ist. In der Behandlung von Schmerzen und chronischen Gelenkserkrankungen ist die Akupunktur mittlerweile kaum noch wegzudenken. Weiterlesen...

Ambulante Operationen

 

Arthroskopische Operationen an Knie-,Schulter-, Ellbogen- und Sprunggelenken

Unter Arthroskopie (lat.“Gelenkschau“) versteht man die Spiegelung eines Gelenks mit Hilfe einer Videooptik.  Sie dient der Diagnosestellung einer Gelenksveränderung oder -erkrankung. Ein weiterer Hautschnitt ermöglicht einen operativen Eingriff mit speziellen Miniatur- Instrumenten. So muss das Gelenk nicht mehr großräumig eröffnet werden.
Aufgrund dieser minimal-invasiven Operationsweise kommt es zu einer geringeren Weichteil- und Gelenksbeschädigung und die Heilung erfolgt wesentlich schneller als bei Operationsverfahren am offenen Gelenk.  Das kosmetische Ergebnis nach der Operation ist dank der kleineren Narben besser und viele Patienten nehmen weniger Schmerzen wahr.
Arthroskopische Operationen gehören heutzutage zu den Standardeingriffen; sie werden in Lokalnarkose (Lokalanästhesie), in Regionalnarkose (Peridural-/Epidural- oder Spinalanästhesie) oder in Vollnarkose durchgeführt.
Kontraindikationen für die Arthroskopie sind sowohl lokale als auch allgemeine (generalisierte) Infektionen sowie eine erhöhte Infektionsanfälligkeit (z.B. bei Einnahme von Immunsuppressiva oder Cortison). Außerdem müssen Gerinnungsstörungen vor der Untersuchung mit dem Arzt abgeklärt werden (Blutergüsse können nach Gelenkinspektion die Folge sein).  Die Komplikationsrisiken für Gelenkspiegelungen sind Studien zufolge sehr gering. Mögliche Risiken wären beispielsweise Nervenverletzungen, Infektionen, Blutungen, Thrombosebildung in Gefäßen, nicht ausgespülte Knorpelfragmente, die im Gelenk zurückbleiben.

Kniegelenkarthroskopie

Um zur Gelenkkapsel vorzudringen, werden meist 2  ca. 5mm lange Schnitte zwischen Knochen und Sehne gesetzt. Die Gelenkkapsel wird dann mit einer sterilen Flüssigkeit aufgedehnt. Diese Gelenkentfaltung ist sowohl für die Sicht auf das Gelenkinnere als auch für den chirurgischen Eingriff erforderlich.
Bestehen Knorpelschäden und Gelenkentzündungen, wird oft gleich nach der Diagnose arthroskopisch weiter operiert.
Folgende arthroskopische Operationen finden unter anderem am Kniegelenk statt:

 

1. Kreuzbandersatz (oft Ersatz durch am Oberschenkel entnommene Sehnenstreifen)
2. Meniskuschirurgie
3. Knorpelglättungen

Bei ausgeprägtem Gelenkverschleiß kann durch Knorpelglättung und Entfernung defekter Meniskusanteile der Einbau eines künstlichen Gelenks verzögert oder sogar vermieden werden.

Schultergelenkarthroskopie
Arthroskopische Operationen werden am Schultergelenk angewandt bei Folgendem:

1. Knorpelschäden
2. Schulterkapseldefekte: Gelenkkapseleinrisse, Bandverletzungen oder Verkalkung
3. chronische Schleimbeutelentzündungen
4. Risse in der Rotatorenmanschette
5. Labrumdefekte (Instabilität)
6. Schulterengesyndrome, (Enge zwischen Schulterdach und –gelenk = Impingement)

 

Vorfußoperationen
Vorfußoperationen beinhalten zumeist die Korrektur von angeborenen oder im Laufe der Jahre erworbener Fußfehlstellungen. Diese sind oft Folgen von Fehlbelastungen, die sehr schmerzhaft sein können.
Sehr häufig ist die Deformierung „Hallux valgus“, die nach außen abweichende schiefe Großzehe mit Fehlstellung im Großzehengrundgelenk. Daneben können sich an den Zehen (2 bis 5) Deformitäten wie Hammer- und Krallenzehen entwickeln, aber auch störende Weichteilhühneraugen oder Schleimbeutel über den fehlgestellten Gelenken. Folgen sind z B.  Funktionsbeeinträchtigungen und Schwierigkeiten beim Abrollen des Fußes und damit auch beim Gehen.
Ziel der Operationen ist es, das Gelenk zu erhalten. Hierbei  werden Osteotomien (Knochendurchtrennungen) unterhalb des Gelenkes und Verschiebeoperationen an den Mittelfussköpfchen durchgeführt. Bei schwerer Gelenksbeschädigung (wie z.B. Arthrose, Verschleiß der Gelenkknorpel) greift man gegebenenfalls auf versteifende oder gelenkersetzende Operationstechniken zurück.
Die knöcherne Heilung nach einer Operation beträgt ungefähr 4 bis 6 Wochen. In dieser Zeit ist es den Patienten aber mit Hilfe moderner Entlastungsschuhe schon wieder möglich zu gehen ohne dabei die frische Operationsstelle zu belasten, nur in Ausnahmefällen muß der Fuß komplett entlastet werden.

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