Die „Extrakorporale Stosswellentherapie” (ESWT) ist ein physikalisches Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates
Extrakorporale Stosswellen sind hochenergetische Schallwellen, die von einem medizinischen Gerät erzeugt werden, die stark gebündelt auf den Behandlungspunkt gerichtet werden. Die genaue Kenntnis der Anatomie ist die wichtigste Voraussetzung für einen Therapieerfolg. Die Anwendung dieses Verfahrens wird unserer Praxis ausschließlich von Fachärzten für Orthopädie durchgeführt, dies gewährleistet eine überdurchschnittliche Erfolgquote. Bei folgenden Krankheiten gilt die extrakorporale Stosswellentherapie als wirksam
- Tendinitis calcarea der Schulter (Kalkschulter)
- Fasciitis plantaris (Fersensporn)
- Epicondylitis radialis und ulnaris humeri (Tennis- bzw. Golferellenbogen)
- Pseudarthrose (Störungen der Knochenheilung, "Falschgelenkbildung")
Die Stosswellen lösen chronische Entzündungsvorgänge und Kalkdepots auf und führen zu einer wirksamen und anhaltenden Schmerzreduktion.
Bei Knochenbruchheilungsstörungen werden die Knochenzellen zu regenerativem Wachstum angeregt und lassen so den Bruchspalt heilen. Die Therapie wird ohne Betäubung ambulant durchgeführt, kommt ohne den Einsatz von Medikamenten aus und ist frei von bekannten Nebenwirkungen - damit ist sie eine risikoarme und sehr effektive Alternative zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden wie z.B. Cortisoninjektionen. Während einer Therapiesitzung werden ca. 2000 bis 2300 Impulse appliziert. In der Regel werden 3-6 Behandlungen durchgeführt. Der Heilungsverlauf ist, abhängig von der Schwere und Dauer der Erkrankung, in den überwiegenden Fällen nach wenigen Wochen erfolgreich abgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Stosswellenbehandlung sollten im Behandlungsgebiet keine weiteren Erkrankungen bestehen. Krebserkrankungen sollten ausgeschlossen sein, eine Schwangeschaft oder ein Herzschrittmacher stellen relative Kontraindikationen dar. Private Krankenkassen erstatten in der Regel nach vorhergehendem Kostenvoranschlag die Kosten vollständig. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Therapiekosten zur Zeit nicht erstattet.
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